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Brandenburg impft

Hier können Sie sich im Land Brandenburg impfen lassen

Die Impfung gegen das Coronavirus ist das wirksamste Mittel, um sich vor einer schweren COVID-19-Erkrankung zu schützen.

Hier finden Sie Adressen von Arztpraxen, die Corona-Schutzimpfungen anbieten, und von Impfstellen sowie mobilen Impfangeboten in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten im Land Brandenburg.

Die Impfung gegen das Coronavirus ist das wirksamste Mittel, um sich vor einer schweren COVID-19-Erkrankung zu schützen.

Hier finden Sie Adressen von Arztpraxen, die Corona-Schutzimpfungen anbieten, und von Impfstellen sowie mobilen Impfangeboten in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten im Land Brandenburg.

Karte der Landkreise im Land Brandenburg.

Allgemeine Informationen zur Corona-Schutzimpfung

  • Warum sollte man sich gegen COVID-19 impfen lassen?

    Stand: 22.08.2022

    Eine Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zum individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei.

    COVID-19 ist eine Erkrankung, die durch die Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 auftreten kann. Der Krankheitsverlauf variiert hinsichtlich Symptomatik und Schwere: Es können asymptomatische, symptomarme oder schwere Infektionen mit Lungenentzündung und weiteren Organbeteiligungen auftreten, die zum Lungen- und Multiorganversagen bis zum Tod führen können. Ein Teil der COVID-19-Patientinnen und -Patienten hat sich auch Wochen oder Monate nach Beginn der Erkrankung noch nicht wieder erholt und leidet weiterhin unter schweren Allgemeinsymptomen. Daten aus England (National Institute for Health Research: Living with Covid19) deuten darauf hin, dass etwa 40 Prozent der hospitalisierten Erkrankten längerfristige Unterstützung benötigen und bei etwa 10 Prozent der nicht hospitalisierten, mild Erkrankten Symptome länger als vier Wochen andauern (Long-Covid).

    Durch die Corona-Schutzimpfung kann das Risiko einer Infektion und Erkrankung und vor allem von schweren sehr COVID-19-Verläufen stark reduziert werden. Die bisher zugelassenen Impfstoffe waren in der klinischen Erprobung sehr effektiv. Die Studiendaten zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, an dem Virus zu erkranken, bei den gegen COVID-19 geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmern zwischen 70 und 95 Prozent geringer war als bei den Placebo-geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das bedeutet, dass eine gegen COVID-19 geimpfte Person nach Kontakt mit SARS-CoV-2 mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken wird. Über welchen Zeitraum eine geimpfte Person vor einer COVID-19 Erkrankung geschützt ist, d.h. wie lange der Impfschutz besteht, wird derzeit noch untersucht.

    Die Impfung bietet nicht nur einen sehr guten individuellen Schutz vor der Erkrankung, sondern schützt auch andere: Das Robert Koch-Institut geht nach neuesten Erkenntnissen davon aus, dass das Risiko, das Coronavirus zu übertragen, bei vollständig Geimpften ab dem 15. Tag nach der letzten Impfdosis geringer ist als bei frisch negativ Getesteten.

    Die Impfstoffe sind sicher und gut verträglich: Die Sicherheit der COVID-19-Impfstoffe wurde umfassend geprüft. Auch nach der Zulassung wird die Sicherheit der Impfstoffe fortlaufend weiter beobachtet. Ein Impfstoff wird nur zugelassen, wenn der Nutzen die Risiken um ein Vielfaches überwiegt.

    Effektive und sichere Impfungen können einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten und werden es ermöglichen, Kontaktbeschränkungen mittel- und langfristig zu lockern. Zunächst muss jedoch ein Großteil der Bevölkerung eine Immunität gegen das Virus entwickelt haben. Durch die Impfung wird eine relevante Bevölkerungsimmunität ausgebildet und das Risiko schwerer COVID-19-Erkrankungen sehr stark reduziert.

    Stand: 22.08.2022

    Eine Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zum individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei.

    COVID-19 ist eine Erkrankung, die durch die Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 auftreten kann. Der Krankheitsverlauf variiert hinsichtlich Symptomatik und Schwere: Es können asymptomatische, symptomarme oder schwere Infektionen mit Lungenentzündung und weiteren Organbeteiligungen auftreten, die zum Lungen- und Multiorganversagen bis zum Tod führen können. Ein Teil der COVID-19-Patientinnen und -Patienten hat sich auch Wochen oder Monate nach Beginn der Erkrankung noch nicht wieder erholt und leidet weiterhin unter schweren Allgemeinsymptomen. Daten aus England (National Institute for Health Research: Living with Covid19) deuten darauf hin, dass etwa 40 Prozent der hospitalisierten Erkrankten längerfristige Unterstützung benötigen und bei etwa 10 Prozent der nicht hospitalisierten, mild Erkrankten Symptome länger als vier Wochen andauern (Long-Covid).

    Durch die Corona-Schutzimpfung kann das Risiko einer Infektion und Erkrankung und vor allem von schweren sehr COVID-19-Verläufen stark reduziert werden. Die bisher zugelassenen Impfstoffe waren in der klinischen Erprobung sehr effektiv. Die Studiendaten zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, an dem Virus zu erkranken, bei den gegen COVID-19 geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmern zwischen 70 und 95 Prozent geringer war als bei den Placebo-geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das bedeutet, dass eine gegen COVID-19 geimpfte Person nach Kontakt mit SARS-CoV-2 mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken wird. Über welchen Zeitraum eine geimpfte Person vor einer COVID-19 Erkrankung geschützt ist, d.h. wie lange der Impfschutz besteht, wird derzeit noch untersucht.

    Die Impfung bietet nicht nur einen sehr guten individuellen Schutz vor der Erkrankung, sondern schützt auch andere: Das Robert Koch-Institut geht nach neuesten Erkenntnissen davon aus, dass das Risiko, das Coronavirus zu übertragen, bei vollständig Geimpften ab dem 15. Tag nach der letzten Impfdosis geringer ist als bei frisch negativ Getesteten.

    Die Impfstoffe sind sicher und gut verträglich: Die Sicherheit der COVID-19-Impfstoffe wurde umfassend geprüft. Auch nach der Zulassung wird die Sicherheit der Impfstoffe fortlaufend weiter beobachtet. Ein Impfstoff wird nur zugelassen, wenn der Nutzen die Risiken um ein Vielfaches überwiegt.

    Effektive und sichere Impfungen können einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten und werden es ermöglichen, Kontaktbeschränkungen mittel- und langfristig zu lockern. Zunächst muss jedoch ein Großteil der Bevölkerung eine Immunität gegen das Virus entwickelt haben. Durch die Impfung wird eine relevante Bevölkerungsimmunität ausgebildet und das Risiko schwerer COVID-19-Erkrankungen sehr stark reduziert.

  • Wie sicher sind die COVID-19-Impfstoffe?

    Stand: 10.08.2022

    Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht (präklinische und klinische Phase, Zulassungsprüfung, Auflagen der Zulassungsbehörden und Marktzulassung, Nachzulassungsbeobachtung). Nach seiner Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle zum Erfassen von Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen. Nebenwirkungen und Impfreaktionen werden in Deutschland zentral – und Hersteller-unabhängig - vom Paul Ehrlich-Institut (PEI) erfasst.

    Durch die Zusammenfassung von nationalen und internationalen Beobachtungen kann sichergestellt werden, dass auch Risiken von Impfstoffen erfasst werden, die so selten sind, dass sie erst bei einer sehr großen Anzahl durchgeführter Impfungen sichtbar werden. Die Qualitätsanforderungen im europäischen Zulassungsverfahren sind sehr hoch. Das ist auch eine Frage der Verlässlichkeit und im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger der EU.

    Stand: 10.08.2022

    Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht (präklinische und klinische Phase, Zulassungsprüfung, Auflagen der Zulassungsbehörden und Marktzulassung, Nachzulassungsbeobachtung). Nach seiner Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle zum Erfassen von Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen. Nebenwirkungen und Impfreaktionen werden in Deutschland zentral – und Hersteller-unabhängig - vom Paul Ehrlich-Institut (PEI) erfasst.

    Durch die Zusammenfassung von nationalen und internationalen Beobachtungen kann sichergestellt werden, dass auch Risiken von Impfstoffen erfasst werden, die so selten sind, dass sie erst bei einer sehr großen Anzahl durchgeführter Impfungen sichtbar werden. Die Qualitätsanforderungen im europäischen Zulassungsverfahren sind sehr hoch. Das ist auch eine Frage der Verlässlichkeit und im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger der EU.

  • Wer haftet bei Schäden und Nebenwirkungen nach einer Impfung gegen COVID-19?

    Stand: 08.12.2021

    Mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes wurde in § 60 IfSG klargestellt, dass für alle gesundheitlichen Schäden, die im Zusammenhang mit Schutzimpfungen eingetreten sind, die auf Grundlage der Coronavirus-Impfverordnung seit dem 27. Dezember 2020 vorgenommen wurden, bundeseinheitlich ein Anspruch auf Entschädigung besteht. Dieser Anspruch besteht unabhängig von den öffentlichen Empfehlungen der Landesbehörden.

    Nebenwirkungen bei Impfstoffen sind selten, aber nie ganz auszuschließen. Das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) beobachtet auftretende Nebenwirkungen aufmerksam. Verdachtsfälle von Impfkomplikationen können dem Paul-Ehrlich-Institut direkt über diese Webseite übermittelt werden. Jede und jeder kann sich dort melden, wenn er oder sie einen Zusammenhang mit der Impfung vermutet. Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker und die Unternehmen sind zu Meldungen von über das gewöhnliche Maß hinausgehenden Impfreaktionen und –komplikationen sogar verpflichtet.

    Stand: 08.12.2021

    Mit dem Zweiten Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes wurde in § 60 IfSG klargestellt, dass für alle gesundheitlichen Schäden, die im Zusammenhang mit Schutzimpfungen eingetreten sind, die auf Grundlage der Coronavirus-Impfverordnung seit dem 27. Dezember 2020 vorgenommen wurden, bundeseinheitlich ein Anspruch auf Entschädigung besteht. Dieser Anspruch besteht unabhängig von den öffentlichen Empfehlungen der Landesbehörden.

    Nebenwirkungen bei Impfstoffen sind selten, aber nie ganz auszuschließen. Das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) beobachtet auftretende Nebenwirkungen aufmerksam. Verdachtsfälle von Impfkomplikationen können dem Paul-Ehrlich-Institut direkt über diese Webseite übermittelt werden. Jede und jeder kann sich dort melden, wenn er oder sie einen Zusammenhang mit der Impfung vermutet. Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker und die Unternehmen sind zu Meldungen von über das gewöhnliche Maß hinausgehenden Impfreaktionen und –komplikationen sogar verpflichtet.

  • Wer gilt laut rechtlichen Verordnungen als vollständig geimpft oder genesen?

    Stand: 19.03.2022

    Wer rechtlich als "vollständig geimpft" bzw. "genesen" gilt, wird mit Wirkung vom 19. März 2022 unmittelbar in § 22a Infektionsschutzgesetz geregelt.

    Bis zum 30. September 2022 liegt ein vollständiger Impfschutz vor:

    • nach drei Einzelimpfungen,
    • nach zwei Einzelimpfungen,
    • nach einer Einzelimpfung
      - PLUS positivem Antikörpertest vor der ersten Impfung ODER
      - PLUS einer mittels PCR-Test nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion vor der ersten Impfung ODER
      - PLUS einer mittels PCR-Test nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion nach der ersten Impfung; seit der Testung müssen 28 Tage vergangen sein.

    Ab 1. Oktober 2022 liegt ein vollständiger Impfschutz vor:

    • nach drei Einzelimpfungen (die letzte Einzelimpfung muss mindestens drei Monate nach der zweiten Einzelimpfung erfolgt sein),
    • nach zwei Einzelimpfungen
      - PLUS positivem Antikörpertest vor der ersten Impfung ODER
      - PLUS einer mittels PCR-Test nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion vor der zweiten Impfung ODER
      -
      PLUS einer mittels PCR-Test nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion nach der zweiten Impfung (seit der Testung müssen 28 Tage vergangen sein).

    Die Impfungen nach den oben genannten Regelungen müssen mit einem oder verschiedenen Impfstoffen erfolgt sein, die von der Europäischen Union zugelassen sind oder im Ausland zugelassen sind und von der Formulierung (Zusammensetzung) her identisch mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff sind.

    In der Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung durch die Ständige Impfkommission (STIKO) vom 31. März 2022 wurde festgelegt, für welche in der Europäischen Union (EU) nicht zugelassenen Impfstoffe nach zweimaliger Impfung eine einzelne Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff ausreicht, um bestmöglich gegen eine SARS-CoV-2-Infektion geschützt zu sein

    Als genesen gelten gemäß Infektionsschutzgesetz Personen, die nachweislich mit einem PCR-Test positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet wurden. Der Test zum Nachweis der Infektion muss mindestens 28 Tage und höchstens 90 Tage zurückliegen.

    Als negativ getestet gelten Personen, die mit einem Antigen-Schnelltest oder mit einem PCR-Test negativ auf das Coronavirus getestet wurden. Je nach Situation darf der Test 24 bis 48 Stunden alt sein.

    Stand: 19.03.2022

    Wer rechtlich als "vollständig geimpft" bzw. "genesen" gilt, wird mit Wirkung vom 19. März 2022 unmittelbar in § 22a Infektionsschutzgesetz geregelt.

    Bis zum 30. September 2022 liegt ein vollständiger Impfschutz vor:

    • nach drei Einzelimpfungen,
    • nach zwei Einzelimpfungen,
    • nach einer Einzelimpfung
      - PLUS positivem Antikörpertest vor der ersten Impfung ODER
      - PLUS einer mittels PCR-Test nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion vor der ersten Impfung ODER
      - PLUS einer mittels PCR-Test nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion nach der ersten Impfung; seit der Testung müssen 28 Tage vergangen sein.

    Ab 1. Oktober 2022 liegt ein vollständiger Impfschutz vor:

    • nach drei Einzelimpfungen (die letzte Einzelimpfung muss mindestens drei Monate nach der zweiten Einzelimpfung erfolgt sein),
    • nach zwei Einzelimpfungen
      - PLUS positivem Antikörpertest vor der ersten Impfung ODER
      - PLUS einer mittels PCR-Test nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion vor der zweiten Impfung ODER
      -
      PLUS einer mittels PCR-Test nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion nach der zweiten Impfung (seit der Testung müssen 28 Tage vergangen sein).

    Die Impfungen nach den oben genannten Regelungen müssen mit einem oder verschiedenen Impfstoffen erfolgt sein, die von der Europäischen Union zugelassen sind oder im Ausland zugelassen sind und von der Formulierung (Zusammensetzung) her identisch mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff sind.

    In der Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung durch die Ständige Impfkommission (STIKO) vom 31. März 2022 wurde festgelegt, für welche in der Europäischen Union (EU) nicht zugelassenen Impfstoffe nach zweimaliger Impfung eine einzelne Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff ausreicht, um bestmöglich gegen eine SARS-CoV-2-Infektion geschützt zu sein

    Als genesen gelten gemäß Infektionsschutzgesetz Personen, die nachweislich mit einem PCR-Test positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet wurden. Der Test zum Nachweis der Infektion muss mindestens 28 Tage und höchstens 90 Tage zurückliegen.

    Als negativ getestet gelten Personen, die mit einem Antigen-Schnelltest oder mit einem PCR-Test negativ auf das Coronavirus getestet wurden. Je nach Situation darf der Test 24 bis 48 Stunden alt sein.


Informationen zur Erst- und Zweitimpfung

  • Wie oft muss ich geimpft werden?

    Stand: 05.08.2022

    Die aktuell zugelassenen Impfstoffe der Firmen Moderna, BioNTech/Pfizer und Novavax werden in zwei Dosen verimpft, um sicherzugehen, dass eine vollständige Immunität gegen das Virus erreicht wird. Bei dem Impfstoff von Johnson & Johnson ist ein ein heterologes Impfschema nötig.

    Der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) derzeit empfohlene Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung variiert dabei wie folgt:

    •     Comirnaty® von BioNTech/Pfizer: 3-6 Wochen
    •     Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna: 4-6 Wochen
    •     Heterologes Impfschema (1. Impfung mit Janssen® von Johnson & Johnson /2. Impfung mit einem mRNA-Impfstoff): ab 4 Wochen
    •     Nuvaxovid® von Novavax: ab 3 Wochen

    Generell gilt: Die erste Impfserie sollte in der Regel mit demselben Impfstoff abgeschlossen werden, mit dem sie begonnen wurde.

    Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft werden bzw. wurden, gelten nicht mehr nach einer einzelnen Impfdosis als vollständig geimpft. Aufgrund der hochansteckenden Omikron-Variante und dem nur moderaten Schutz, den der Impfstoff nach einer Impfstoffdosis vor milden wie auch schweren Verläufen bietet, ist für die Grundimmunisierung eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff nötig. Der Abstand zur ersten Impfung soll mindestens vier Wochen betragen. Eine dritte Dosis (Booster-Impfung) sollte im Abstand von mindestens 3 Monaten zur 2. Impfstoffdosis ebenfalls mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. Um als geboostert zu gelten, sind daher auch bei Impfungen mit Johnson & Johnson drei Impfstoffdosen notwendig.

    Eine weitere Ausnahme gilt für Personen unter 30 Jahren sowie Schwangere unabhängig von ihrem Alter, die ihre Erstimpfung mit Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna erhalten haben oder die ihre erste Impfserie (zwei Impfdosen) abgeschlossen haben. Diese Personengruppen sollen die Zweitimpfung oder Auffrischungsimpfung laut Ständiger Impfkommission (STIKO) mit dem anderen mRNA-Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer erhalten. Hintergrund dafür ist, dass die STIKO mit der Aktualisierung ihrer Impfempfehlung vom 18. November 2021 den Impfstoff Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna auf die Anwendung für die Altersgruppe ab 30 Jahren beschränkt hat. Dies ist eine vorsorgliche Maßnahme, da verschiedene Daten darauf hinweisen, dass das Risiko für Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen nach der Impfung mit Spikevax® bei Jüngeren höher ist als nach der Impfung mit Comirnaty® von BioNTech/Pfizer. Zudem soll auch eine Impfung von Schwangeren unabhängig vom Alter vorsorglich nur mit Comirnaty® von BioNTech/Pfizer erfolgen.

    Stand: 05.08.2022

    Die aktuell zugelassenen Impfstoffe der Firmen Moderna, BioNTech/Pfizer und Novavax werden in zwei Dosen verimpft, um sicherzugehen, dass eine vollständige Immunität gegen das Virus erreicht wird. Bei dem Impfstoff von Johnson & Johnson ist ein ein heterologes Impfschema nötig.

    Der von der Ständigen Impfkommission (STIKO) derzeit empfohlene Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung variiert dabei wie folgt:

    •     Comirnaty® von BioNTech/Pfizer: 3-6 Wochen
    •     Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna: 4-6 Wochen
    •     Heterologes Impfschema (1. Impfung mit Janssen® von Johnson & Johnson /2. Impfung mit einem mRNA-Impfstoff): ab 4 Wochen
    •     Nuvaxovid® von Novavax: ab 3 Wochen

    Generell gilt: Die erste Impfserie sollte in der Regel mit demselben Impfstoff abgeschlossen werden, mit dem sie begonnen wurde.

    Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft werden bzw. wurden, gelten nicht mehr nach einer einzelnen Impfdosis als vollständig geimpft. Aufgrund der hochansteckenden Omikron-Variante und dem nur moderaten Schutz, den der Impfstoff nach einer Impfstoffdosis vor milden wie auch schweren Verläufen bietet, ist für die Grundimmunisierung eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff nötig. Der Abstand zur ersten Impfung soll mindestens vier Wochen betragen. Eine dritte Dosis (Booster-Impfung) sollte im Abstand von mindestens 3 Monaten zur 2. Impfstoffdosis ebenfalls mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. Um als geboostert zu gelten, sind daher auch bei Impfungen mit Johnson & Johnson drei Impfstoffdosen notwendig.

    Eine weitere Ausnahme gilt für Personen unter 30 Jahren sowie Schwangere unabhängig von ihrem Alter, die ihre Erstimpfung mit Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna erhalten haben oder die ihre erste Impfserie (zwei Impfdosen) abgeschlossen haben. Diese Personengruppen sollen die Zweitimpfung oder Auffrischungsimpfung laut Ständiger Impfkommission (STIKO) mit dem anderen mRNA-Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer erhalten. Hintergrund dafür ist, dass die STIKO mit der Aktualisierung ihrer Impfempfehlung vom 18. November 2021 den Impfstoff Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna auf die Anwendung für die Altersgruppe ab 30 Jahren beschränkt hat. Dies ist eine vorsorgliche Maßnahme, da verschiedene Daten darauf hinweisen, dass das Risiko für Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen nach der Impfung mit Spikevax® bei Jüngeren höher ist als nach der Impfung mit Comirnaty® von BioNTech/Pfizer. Zudem soll auch eine Impfung von Schwangeren unabhängig vom Alter vorsorglich nur mit Comirnaty® von BioNTech/Pfizer erfolgen.

  • Sollte der Impferfolg nach einer COVID-19-Impfung mithilfe einer Antikörperbestimmung überprüft werden?

    Stand: 10.08.2022

    Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt bei den COVID-19-Impfungen keine Prüfung des Impferfolgs, weder nach der ersten noch nach der zweiten Impfstoffdosis.

    Bisher ist für die Prüfung des Impferfolgs bei Geimpften kein einheitliches serologisches Korrelat definiert. Daher existiert auch bisher kein Schwellenwert, ab dem eine Immunität angenommen werden kann. Eine generelle serologische Überprüfung der Immunantwort ist daher nicht empfohlen.

    Zudem wird unabhängig vom Vorhandensein von Antikörpern nach Impfung eine zelluläre Immunität aufgebaut. Ob im weiteren Verlauf ein serologisches Korrelat für die Wirksamkeit definiert werden kann, ist unsicher. Auch bei anderen impfpräventablen Krankheiten (zum Beispiel Pertussis) kann bisher kein sicheres serologisches Korrelat für Schutz angegeben werden.

    Lediglich bei schwer immundefizienten Personen mit einer erwartbar stark verminderten Impfantwort empfiehlt die STIKO, frühestens vier Wochen nach der zweiten Impfstoffdosis und frühestens vier Wochen nach der dritten Impfstoffdosis jeweils eine Antikörperuntersuchung durchzuführen.

    Stand: 10.08.2022

    Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt bei den COVID-19-Impfungen keine Prüfung des Impferfolgs, weder nach der ersten noch nach der zweiten Impfstoffdosis.

    Bisher ist für die Prüfung des Impferfolgs bei Geimpften kein einheitliches serologisches Korrelat definiert. Daher existiert auch bisher kein Schwellenwert, ab dem eine Immunität angenommen werden kann. Eine generelle serologische Überprüfung der Immunantwort ist daher nicht empfohlen.

    Zudem wird unabhängig vom Vorhandensein von Antikörpern nach Impfung eine zelluläre Immunität aufgebaut. Ob im weiteren Verlauf ein serologisches Korrelat für die Wirksamkeit definiert werden kann, ist unsicher. Auch bei anderen impfpräventablen Krankheiten (zum Beispiel Pertussis) kann bisher kein sicheres serologisches Korrelat für Schutz angegeben werden.

    Lediglich bei schwer immundefizienten Personen mit einer erwartbar stark verminderten Impfantwort empfiehlt die STIKO, frühestens vier Wochen nach der zweiten Impfstoffdosis und frühestens vier Wochen nach der dritten Impfstoffdosis jeweils eine Antikörperuntersuchung durchzuführen.

  • Wie lange behalten Personen, die lediglich grundimmunisiert sind, aber keine Auffrischungsimpfung erhalten haben, den Status "vollständig geimpft"?

    Stand: 28.02.2022

    Seit dem 1. Februar 2022 verlieren Impfzertifikate beim Reisen nach neun Monaten ihre Gültigkeit, wenn nach einer erfolgten Grundimmunisierung keine Booster-Impfung verabreicht wurde.

    Stand: 28.02.2022

    Seit dem 1. Februar 2022 verlieren Impfzertifikate beim Reisen nach neun Monaten ihre Gültigkeit, wenn nach einer erfolgten Grundimmunisierung keine Booster-Impfung verabreicht wurde.


Informationen zu Auffrischungs- bzw. Drittimpfungen

  • Wem wird eine Auffrischungsimpfung empfohlen?

    Stand: 18.08.2022

    Die STIKO empfiehlt die generelle Auffrischimpfung aller Personen ab 12 Jahren, primär um schwere COVID-19-Verläufe, Hospitalisierungen und Tod zu verhindern. Eine Auffrischimpfung schützt auch nach mindestens sechs bis neun Monaten noch gut vor einer schweren Infektion. Außerdem können sich auch Geimpfte mit zunehmendem Zeitabstand zur Grundimmunisierung mit SARS-CoV-2 infizieren und dann das Virus ohne eigene Symptome oder im Rahmen einer milden Erkrankung weitergeben. Eine Auffrischimpfung kann die SARS-CoV-2-Übertragung von infizierten Geimpften auf andere Personen für eine gewisse Zeit deutlich reduzieren. Zudem lässt die Auffrischimpfung einen längerfristigen robusten Impfschutz erwarten. Eine Grundimmunisierung mit einer Auffrischimpfung, zu kombinieren, ist bei anderen Impfungen mit Totimpfstoffen bereits ein etabliertes Vorgehen und ist aus immunologischer Sicht absolut sinnvoll.

    Die Auffrischimpfung soll mit einem mRNA-Impfstoff und einem Mindestabstand von 6 Monaten zur letzten Impfstoffdosis oder SARS-CoV-2-Infektion durchgeführt werden. In begründeten Einzelfällen kann der Abstand auf 4 Monate reduziert werden.

    Stand: 18.08.2022

    Die STIKO empfiehlt die generelle Auffrischimpfung aller Personen ab 12 Jahren, primär um schwere COVID-19-Verläufe, Hospitalisierungen und Tod zu verhindern. Eine Auffrischimpfung schützt auch nach mindestens sechs bis neun Monaten noch gut vor einer schweren Infektion. Außerdem können sich auch Geimpfte mit zunehmendem Zeitabstand zur Grundimmunisierung mit SARS-CoV-2 infizieren und dann das Virus ohne eigene Symptome oder im Rahmen einer milden Erkrankung weitergeben. Eine Auffrischimpfung kann die SARS-CoV-2-Übertragung von infizierten Geimpften auf andere Personen für eine gewisse Zeit deutlich reduzieren. Zudem lässt die Auffrischimpfung einen längerfristigen robusten Impfschutz erwarten. Eine Grundimmunisierung mit einer Auffrischimpfung, zu kombinieren, ist bei anderen Impfungen mit Totimpfstoffen bereits ein etabliertes Vorgehen und ist aus immunologischer Sicht absolut sinnvoll.

    Die Auffrischimpfung soll mit einem mRNA-Impfstoff und einem Mindestabstand von 6 Monaten zur letzten Impfstoffdosis oder SARS-CoV-2-Infektion durchgeführt werden. In begründeten Einzelfällen kann der Abstand auf 4 Monate reduziert werden.

  • Wem wird eine vierte Impfung (zweiter Booster) empfohlen?

    Stand: 18.08.2022

    Die STIKO empfiehlt gesundheitlich besonders gefährdeten bzw. exponierten Personengruppen eine weitere (vierte) Auffrischimpfung, wenn sie vorher dreimal geimpft bzw. geimpft und genesen sind und die letzte Impfung bzw. Erkrankung länger als 6 Monate zurückliegt. Demnach sollen laut STIKO derzeit folgende Personengruppen eine weitere Auffrischimpfung erhalten:

    • Personen ab 60 Jahren
    • Personen im Alter ab 5 Jahren mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung gemäß bestehender STIKO-Empfehlung  
    • Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreute in Einrichtungen der Pflege sowie Personen mit einem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe
    • Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei direktem Kontakt zu Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohnern).

    Ziel ist es, diese besonders vulnerable Personengruppen vor schweren Krankheitsverläufen mit COVID-19 zu schützen. Mit der vierten Impfung soll der individuelle Schutz verbessert werden.

    Auffrischimpfungen sollen frühestens 6 Monate nach der letzten Impfstoffdosis oder SARS-CoV-2-Infektion mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. In begründeten Einzelfällen kann die (weitere) Auffrischimpfung auch bereits nach frühestens 4 Monaten erwogen werden. Nur bei Patientinnen und Patienten mit Immundefizienz und daraus resultierender relevanter Einschränkung der Impfantwort empfiehlt die STIKO einen Abstand von mindestens 3 Monaten.

    Stand: 18.08.2022

    Die STIKO empfiehlt gesundheitlich besonders gefährdeten bzw. exponierten Personengruppen eine weitere (vierte) Auffrischimpfung, wenn sie vorher dreimal geimpft bzw. geimpft und genesen sind und die letzte Impfung bzw. Erkrankung länger als 6 Monate zurückliegt. Demnach sollen laut STIKO derzeit folgende Personengruppen eine weitere Auffrischimpfung erhalten:

    • Personen ab 60 Jahren
    • Personen im Alter ab 5 Jahren mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung gemäß bestehender STIKO-Empfehlung  
    • Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreute in Einrichtungen der Pflege sowie Personen mit einem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe
    • Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei direktem Kontakt zu Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohnern).

    Ziel ist es, diese besonders vulnerable Personengruppen vor schweren Krankheitsverläufen mit COVID-19 zu schützen. Mit der vierten Impfung soll der individuelle Schutz verbessert werden.

    Auffrischimpfungen sollen frühestens 6 Monate nach der letzten Impfstoffdosis oder SARS-CoV-2-Infektion mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. In begründeten Einzelfällen kann die (weitere) Auffrischimpfung auch bereits nach frühestens 4 Monaten erwogen werden. Nur bei Patientinnen und Patienten mit Immundefizienz und daraus resultierender relevanter Einschränkung der Impfantwort empfiehlt die STIKO einen Abstand von mindestens 3 Monaten.

  • Wo kann ich mich mit dem gegen die Omikron-Variante angepassten Impfstoff impfen lassen?

    Die Auffrischungsimpfungen, und das gilt auch für die an die Omikron-Variante angepassten Impfstoffe, werden in Brandenburg ganz überwiegend von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten durchgeführt. Am besten lassen Sie sich in Ihrer Hausarztpraxis beraten oder, wenn Sie keine Hausärztin und keinen Hausarzt haben, wenden Sie sich an die Service-Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117.

    Die Auffrischungsimpfungen, und das gilt auch für die an die Omikron-Variante angepassten Impfstoffe, werden in Brandenburg ganz überwiegend von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten durchgeführt. Am besten lassen Sie sich in Ihrer Hausarztpraxis beraten oder, wenn Sie keine Hausärztin und keinen Hausarzt haben, wenden Sie sich an die Service-Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117.

  • Ist eine Impfung mit dem an Omikron angepassten Impfstoff auch ohne STIKO-Empfehlung möglich?

    Grundsätzlich ist eine Impfung im Rahmen der durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA erfolgten Zulassung des an Omikron angepassten Impfstoffs möglich. Diese Entscheidung müssen die impfende Ärztin bzw. der impfende Arzt nach eingehender Beratung gemeinsam mit der Patientin bzw. dem Patienten treffen. Eine konkrete Empfehlung der STIKO, an welche Personengruppen der angepasste Impfstoff verimpft werden sollte, wird in Kürze erwartet.

    Grundsätzlich ist eine Impfung im Rahmen der durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA erfolgten Zulassung des an Omikron angepassten Impfstoffs möglich. Diese Entscheidung müssen die impfende Ärztin bzw. der impfende Arzt nach eingehender Beratung gemeinsam mit der Patientin bzw. dem Patienten treffen. Eine konkrete Empfehlung der STIKO, an welche Personengruppen der angepasste Impfstoff verimpft werden sollte, wird in Kürze erwartet.

  • Was gilt für Personen, die einmal mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden?

    Stand: 24.01.2022

    Von dem Vektor-Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson bedarf es zwei Impfstoffdosen. Aufgrund der im Vergleich mit anderen verfügbaren COVID-19-Impfstoffen geringeren Schutzwirkung ist nach Ansicht der Ständigen Impfkommission (STIKO) eine einzelne Dosis des Impfstoffs Janssen® von Johnson & Johnson als Grundimmunisierung nicht ausreichend.

    Damit gilt: Personen, die lediglich einmal mit dem Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson geimpft wurden, gelten im Sinne der Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes und damit auch der Corona-Verordnung des Landes Brandenburg nicht mehr als vollständig geimpft. Sie brauchen eine zweite Impfdosis, um rechtlich als vollständig geimpft zu gelten. Drei Monate nach der 2. Impfung ist dann auch eine Auffrischungsimpfung möglich.

    Stand: 24.01.2022

    Von dem Vektor-Impfstoff Janssen® von Johnson & Johnson bedarf es zwei Impfstoffdosen. Aufgrund der im Vergleich mit anderen verfügbaren COVID-19-Impfstoffen geringeren Schutzwirkung ist nach Ansicht der Ständigen Impfkommission (STIKO) eine einzelne Dosis des Impfstoffs Janssen® von Johnson & Johnson als Grundimmunisierung nicht ausreichend.

    Damit gilt: Personen, die lediglich einmal mit dem Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson geimpft wurden, gelten im Sinne der Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes und damit auch der Corona-Verordnung des Landes Brandenburg nicht mehr als vollständig geimpft. Sie brauchen eine zweite Impfdosis, um rechtlich als vollständig geimpft zu gelten. Drei Monate nach der 2. Impfung ist dann auch eine Auffrischungsimpfung möglich.


Impfen von Kindern und Jugendlichen

  • Was gilt für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren?

    Stand: 18.08.2022

    Die STIKO empfiehlt allen Kindern und Jugendlichen im Alter von 12-17 Jahren eine COVID-19-Impfung bestehend aus Grundimmunisierung mit 2 Impfstoffdosen und eine Auffrischimpfung mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty 30 µg (BioNTech/Pfizer). 12- bis 17-Jährigen mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung gemäß bestehender STIKO-Empfehlung wird eine weitere Auffrischimpfung empfohlen. Zur Grundimmunisierung für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren kann entsprechend der erweiterten Zulassung auch der COVID-19-Impfstoff Nuvaxovid von Novavax verwendet werden.

    Eine erste Auffrischimpfung ist für die genannten Personengruppen empfohlen, wenn sie zuvor entweder zweimal geimpft oder geimpft und genesen sind und die letzte Impfung bzw. Erkrankung länger als sechs Monate zurückliegt. In begründeten Einzelfällen kann der Abstand auf 4 Monate reduziert werden.

    Stand: 18.08.2022

    Die STIKO empfiehlt allen Kindern und Jugendlichen im Alter von 12-17 Jahren eine COVID-19-Impfung bestehend aus Grundimmunisierung mit 2 Impfstoffdosen und eine Auffrischimpfung mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty 30 µg (BioNTech/Pfizer). 12- bis 17-Jährigen mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung gemäß bestehender STIKO-Empfehlung wird eine weitere Auffrischimpfung empfohlen. Zur Grundimmunisierung für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren kann entsprechend der erweiterten Zulassung auch der COVID-19-Impfstoff Nuvaxovid von Novavax verwendet werden.

    Eine erste Auffrischimpfung ist für die genannten Personengruppen empfohlen, wenn sie zuvor entweder zweimal geimpft oder geimpft und genesen sind und die letzte Impfung bzw. Erkrankung länger als sechs Monate zurückliegt. In begründeten Einzelfällen kann der Abstand auf 4 Monate reduziert werden.

  • Was gilt für Kinder und Jugendliche von 5 bis 11 Jahren?

    Stand: 18.08.2022

    Die STIKO empfiehlt Kindern ohne Vorerkrankungen im Alter von 5 bis 11 Jahren zunächst eine Impfstoffdosis, vorzugsweise mit dem Impfstoff von BioNTech. Die Verwendung des Moderna-Impfstoffs ist für 6- bis 11-jährige Kinder laut Zulassung ebenfalls möglich. Diese Impfempfehlung wird vorsorglich ausgesprochen, weil ein erneuter Anstieg von SARS-CoV-2 Infektionen im kommenden Herbst bzw. Winter zu erwarten ist. Die zunächst einmalige Impfung zielt darauf ab, jetzt eine möglichst gute Basisimmunität aufzubauen. Sollte es zukünftig notwendig sein, den Impfschutz der Kinder zu optimieren, kann dies dann mit einem längeren Impfabstand zwischen 1. und 2. COVID-19 Impfung rasch erfolgen. Durch diesen längeren Impfabstand kann eine bessere Schutzwirkung und ein länger anhaltender Schutz erzielt werden.

    Kindern mit Vorerkrankungen wird von der STIKO die COVID-19-Impfung als Grundimmunisierung mit 2 Impfungen sowie 2 Auffrischimpfungen vorzugsweise mit Comirnaty 10 µg empfohlen. Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren können laut Zulassung zur Grundimmunisierung auch mit Spikevax geimpft werden. Die zweite Auffrischimpfung soll mit einem Mindestabstand von 6 Monaten zur letzten Impfung bzw. Erkrankung durchgeführt werden. In begründeten Einzelfällen kann der Abstand auf 4 Monate reduziert werden. 

    Gesunde Kinder, in deren Umfeld sich Angehörige oder andere Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die durch eine Impfung selbst nicht sicher geschützt werden können, sollen eine Grundimmunisierung mit 2 Impfstoffdosen bekommen. Gesunde Kinder, die bereits eine 2-malige Impfung erhalten haben, sollen zunächst nicht erneut geimpft werden.

    Stand: 18.08.2022

    Die STIKO empfiehlt Kindern ohne Vorerkrankungen im Alter von 5 bis 11 Jahren zunächst eine Impfstoffdosis, vorzugsweise mit dem Impfstoff von BioNTech. Die Verwendung des Moderna-Impfstoffs ist für 6- bis 11-jährige Kinder laut Zulassung ebenfalls möglich. Diese Impfempfehlung wird vorsorglich ausgesprochen, weil ein erneuter Anstieg von SARS-CoV-2 Infektionen im kommenden Herbst bzw. Winter zu erwarten ist. Die zunächst einmalige Impfung zielt darauf ab, jetzt eine möglichst gute Basisimmunität aufzubauen. Sollte es zukünftig notwendig sein, den Impfschutz der Kinder zu optimieren, kann dies dann mit einem längeren Impfabstand zwischen 1. und 2. COVID-19 Impfung rasch erfolgen. Durch diesen längeren Impfabstand kann eine bessere Schutzwirkung und ein länger anhaltender Schutz erzielt werden.

    Kindern mit Vorerkrankungen wird von der STIKO die COVID-19-Impfung als Grundimmunisierung mit 2 Impfungen sowie 2 Auffrischimpfungen vorzugsweise mit Comirnaty 10 µg empfohlen. Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren können laut Zulassung zur Grundimmunisierung auch mit Spikevax geimpft werden. Die zweite Auffrischimpfung soll mit einem Mindestabstand von 6 Monaten zur letzten Impfung bzw. Erkrankung durchgeführt werden. In begründeten Einzelfällen kann der Abstand auf 4 Monate reduziert werden. 

    Gesunde Kinder, in deren Umfeld sich Angehörige oder andere Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die durch eine Impfung selbst nicht sicher geschützt werden können, sollen eine Grundimmunisierung mit 2 Impfstoffdosen bekommen. Gesunde Kinder, die bereits eine 2-malige Impfung erhalten haben, sollen zunächst nicht erneut geimpft werden.


Informationen zum digitalen Impf- und Genesenennachweis

  • Was ist das digitale Impfzertifikat und wo bekommt man es?

    Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit zum analogen Impfausweis (gelb / rot), um Corona-Impfungen zu dokumentieren. Geimpfte können damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Daten zum verabreichten Impfstoff bequem auf ihren Smartphones – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App – digital verwalten. Zudem kann dieser digitale Nachweis für die Anforderungen bei den derzeitigen Regeln (2G) als Nachweis genutzt werden.

    Alle EU-Bürger können sich das digitale COVID-Zertifikat der EU nach ihrer Impfung gegen das Coronavirus ausstellen lassen. Das ist kostenlos.

    Die Impfzertifikate werden direkt bei der Impfung ausgestellt, zum Beispiel in Arztpraxen, Impfzentren oder Impfstellen. Geimpfte bekommen es als Papierausdruck mit. Das auf Papier ausgedruckte Zertifikat in deutscher und englischer Sprache enthält neben dem QR-Code unter anderem den Namen und das Geburtsdatum der geimpften Person, das Datum der Impfung sowie Angaben zum verwendeten Impfstoff.

    Geimpfte, die noch kein digitales Zertifikat haben, können sich das auch nachträglich in einer Apotheke ausstellen lassen. Dafür müssen sie ihre Impfung mit einer Impfbescheinigung nachweisen. Auf dem Portal www.mein-apothekenmanager.de können Bürgerinnen und Bürger bundesweit Apotheken in ihrer Nähe finden, die digitale Impfnachweise kostenlos ausstellen.

    Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit zum analogen Impfausweis (gelb / rot), um Corona-Impfungen zu dokumentieren. Geimpfte können damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Daten zum verabreichten Impfstoff bequem auf ihren Smartphones – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App – digital verwalten. Zudem kann dieser digitale Nachweis für die Anforderungen bei den derzeitigen Regeln (2G) als Nachweis genutzt werden.

    Alle EU-Bürger können sich das digitale COVID-Zertifikat der EU nach ihrer Impfung gegen das Coronavirus ausstellen lassen. Das ist kostenlos.

    Die Impfzertifikate werden direkt bei der Impfung ausgestellt, zum Beispiel in Arztpraxen, Impfzentren oder Impfstellen. Geimpfte bekommen es als Papierausdruck mit. Das auf Papier ausgedruckte Zertifikat in deutscher und englischer Sprache enthält neben dem QR-Code unter anderem den Namen und das Geburtsdatum der geimpften Person, das Datum der Impfung sowie Angaben zum verwendeten Impfstoff.

    Geimpfte, die noch kein digitales Zertifikat haben, können sich das auch nachträglich in einer Apotheke ausstellen lassen. Dafür müssen sie ihre Impfung mit einer Impfbescheinigung nachweisen. Auf dem Portal www.mein-apothekenmanager.de können Bürgerinnen und Bürger bundesweit Apotheken in ihrer Nähe finden, die digitale Impfnachweise kostenlos ausstellen.

  • Wie lange ist das digitale COVID-Zertifikat der EU gültig?

    Das digitale Impfzertifikat der EU gilt ab dem 1. Februar 2022 in Deutschland nur noch für 270 Tage (9 Monate) ab der abgeschlossenen vollständigen Impfserie. Das betrifft jedoch nur das Dokument. Der Impfschutz ist davon unabhängig. Die Anerkennung der Zertifikate im Ausland hängt zudem von den jeweils geltenden Vorgaben der EU-Staaten ab. Informieren Sie sich daher vor Abreise bitte zur Sicherheit auf https://reopen.europa.eu/de.

    Das digitale Impfzertifikat der EU gilt ab dem 1. Februar 2022 in Deutschland nur noch für 270 Tage (9 Monate) ab der abgeschlossenen vollständigen Impfserie. Das betrifft jedoch nur das Dokument. Der Impfschutz ist davon unabhängig. Die Anerkennung der Zertifikate im Ausland hängt zudem von den jeweils geltenden Vorgaben der EU-Staaten ab. Informieren Sie sich daher vor Abreise bitte zur Sicherheit auf https://reopen.europa.eu/de.

  • Ich war an Corona erkrankt und benötige nun nur noch eine Auffrischungsimpfung. Wie kann ich nachweisen, dass ich nach der Auffrischung vollständig geimpft bin?

    Aufgrund der bestehenden Immunität nach durchgemachter Infektion kommt es durch die einmalige Auffrischungsimpfung beziehungsweise Booster-Impfung zu einer sehr guten Immunantwort. Für die Impfung von Genesenen werden die Impfstoffe Comirnaty® von BioNTech/Pfizer (für alle Personen ab 18 Jahren) oder Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna (für Personen ab 30 Jahren) verwendet. Einen Nachweis darüber, dass Sie dann vollständig geimpft sind, stellt die jeweilige Impfärztin beziehungsweise der jeweilige Impfarzt aus. Nutzerinnen und Nutzer der Corona-Warn-App können das Impfzertifikat für Genesene in ihre App integrieren. 

    Gut zu wissen: Wer sich nach der COVID-19-Impfung (unabhängig von der Anzahl der Impfstoffdosen) infiziert, soll in der Regel drei Monate nach der Infektion eine Booster-Impfung erhalten. Wer sich vor der Erstimpfung infiziert und dann eine Impfstoffdosis erhalten hat, soll in der Regel drei Monate nach der vorangegangenen Impfung einen weiteren Booster bekommen.

    Aufgrund der bestehenden Immunität nach durchgemachter Infektion kommt es durch die einmalige Auffrischungsimpfung beziehungsweise Booster-Impfung zu einer sehr guten Immunantwort. Für die Impfung von Genesenen werden die Impfstoffe Comirnaty® von BioNTech/Pfizer (für alle Personen ab 18 Jahren) oder Spikevax® (Vaccine Moderna) von Moderna (für Personen ab 30 Jahren) verwendet. Einen Nachweis darüber, dass Sie dann vollständig geimpft sind, stellt die jeweilige Impfärztin beziehungsweise der jeweilige Impfarzt aus. Nutzerinnen und Nutzer der Corona-Warn-App können das Impfzertifikat für Genesene in ihre App integrieren. 

    Gut zu wissen: Wer sich nach der COVID-19-Impfung (unabhängig von der Anzahl der Impfstoffdosen) infiziert, soll in der Regel drei Monate nach der Infektion eine Booster-Impfung erhalten. Wer sich vor der Erstimpfung infiziert und dann eine Impfstoffdosis erhalten hat, soll in der Regel drei Monate nach der vorangegangenen Impfung einen weiteren Booster bekommen.

  • Lassen sich auch bereits überstandene Corona-Infektionen oder negative Testergebnisse als digitale Zertifikate speichern?

    Auch negative Tests oder eine durchgemachte Corona-Infektion lassen sich in der CovPass-App und auch in der Corona-Warn-App als Testzertifikat bzw. Genesenenzertifikat hinterlegen.

    Anspruch auf ein Genesenenzertifikat haben alle Personen, die eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durchgemacht haben. Voraussetzung ist der Nachweis eines positiven PCR-Test-Ergebnisses. Der PCR-Test darf maximal drei Monate alt sein und muss mindestens 28 Tage zurückliegen. Liegt der Test nicht mehr vor, kann man sich die Nachweise neu ausstellen lassen. Das Genesenenzertifikat kann durch die Person, die einen Test durchführen oder überwachen darf, ausgestellt werden. Das Genesenenzertifikat erhalten Sie in Arztpraxen und Apotheken.

    Wenn Sie den QR-Code Ihres Genesenenzertifikates in der App einscannen, wird Ihnen für die Dauer der Gültigkeit des Zertifikats ein vollständiger Immunschutz angezeigt.

    Auch negative Tests oder eine durchgemachte Corona-Infektion lassen sich in der CovPass-App und auch in der Corona-Warn-App als Testzertifikat bzw. Genesenenzertifikat hinterlegen.

    Anspruch auf ein Genesenenzertifikat haben alle Personen, die eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durchgemacht haben. Voraussetzung ist der Nachweis eines positiven PCR-Test-Ergebnisses. Der PCR-Test darf maximal drei Monate alt sein und muss mindestens 28 Tage zurückliegen. Liegt der Test nicht mehr vor, kann man sich die Nachweise neu ausstellen lassen. Das Genesenenzertifikat kann durch die Person, die einen Test durchführen oder überwachen darf, ausgestellt werden. Das Genesenenzertifikat erhalten Sie in Arztpraxen und Apotheken.

    Wenn Sie den QR-Code Ihres Genesenenzertifikates in der App einscannen, wird Ihnen für die Dauer der Gültigkeit des Zertifikats ein vollständiger Immunschutz angezeigt.

  • Wie bekomme ich ein Genesenenzertifikat, wenn die Erkrankung länger als ein drei Monate zurückliegt?

    Der in der entsprechenden Bundes-Verordnung genannte Zeitraum von maximal 90 Tagen und mindestens 28 Tagen bezieht sich nur auf die Ausstellung eines Genesenennachweises. Das heißt, eine Person, die die Erkrankung durchgemacht hat, kann nur innerhalb dieses Zeitraums einen solchen Nachweis ausgestellt bekommen. Nach Ablauf dieser Frist und bevor eine Impfung stattgefunden hat, gilt die Person als nicht geimpft und eben auch nicht mehr als genesen.

    Davon unabhängig gilt eine Person als vollständig geimpft, wenn sie entweder zwei Impfungen erhalten hat oder genesen ist und eine Impfung erhalten hat. Grundlage für den Nachweis der Genesung ist der Beleg eines positiven PCR-Tests  Es kann also auch jemand nur einmal geimpft werden und als vollständig geimpft gelten.

    Der in der entsprechenden Bundes-Verordnung genannte Zeitraum von maximal 90 Tagen und mindestens 28 Tagen bezieht sich nur auf die Ausstellung eines Genesenennachweises. Das heißt, eine Person, die die Erkrankung durchgemacht hat, kann nur innerhalb dieses Zeitraums einen solchen Nachweis ausgestellt bekommen. Nach Ablauf dieser Frist und bevor eine Impfung stattgefunden hat, gilt die Person als nicht geimpft und eben auch nicht mehr als genesen.

    Davon unabhängig gilt eine Person als vollständig geimpft, wenn sie entweder zwei Impfungen erhalten hat oder genesen ist und eine Impfung erhalten hat. Grundlage für den Nachweis der Genesung ist der Beleg eines positiven PCR-Tests  Es kann also auch jemand nur einmal geimpft werden und als vollständig geimpft gelten.

  • Wie erhalten Kinder ihr Impf- oder Genesenenzertifikat?

    Kinder erhalten ihr Impfzertifikat entweder direkt nach der Impfung (im Impfzentrum oder beim impfenden Arzt bzw. der impfenden Ärztin) oder können es sich unter Vorlage ihres Impfpasses in einer Apotheke oder im Gesundheitsamt ausstellen lassen. Dazu müssen sie sich mit ihrer Geburtsurkunde und den Ausweisdokumenten der Eltern oder mit ihrem eigenen amtlichen Lichtbildausweis (Schülerausweis, Kinderpersonalausweis oder Kinderreisepass) identifizieren.

    Bei Bedarf können in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App auch die Nachweise von Angehörigen verwaltet werden. Gleiches gilt auch für Genesenenzertifikate von Kindern. Diese können nach Vorlage eines positiven PCR-Tests in Arztpraxen, Gesundheitsämtern oder Apotheken ausgestellt werden. Der PCR-Test darf maximal 90 Tage alt sein. Gültig ist das Genesenenzertifikat ab dem 28. Tag nach dem Test bis 90 Tage nach dem Test.

    Kinder erhalten ihr Impfzertifikat entweder direkt nach der Impfung (im Impfzentrum oder beim impfenden Arzt bzw. der impfenden Ärztin) oder können es sich unter Vorlage ihres Impfpasses in einer Apotheke oder im Gesundheitsamt ausstellen lassen. Dazu müssen sie sich mit ihrer Geburtsurkunde und den Ausweisdokumenten der Eltern oder mit ihrem eigenen amtlichen Lichtbildausweis (Schülerausweis, Kinderpersonalausweis oder Kinderreisepass) identifizieren.

    Bei Bedarf können in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App auch die Nachweise von Angehörigen verwaltet werden. Gleiches gilt auch für Genesenenzertifikate von Kindern. Diese können nach Vorlage eines positiven PCR-Tests in Arztpraxen, Gesundheitsämtern oder Apotheken ausgestellt werden. Der PCR-Test darf maximal 90 Tage alt sein. Gültig ist das Genesenenzertifikat ab dem 28. Tag nach dem Test bis 90 Tage nach dem Test.

  • Was müssen transidente und intergeschlechtliche Personen beachten?

    Transidente und intergeschlechtliche Personen können Test-, Impf-oder Genesenennachweise mit Personalien vorlegen, die nicht mit den Angaben in ihren amtlichen Ausweisdokumenten, zum Beispiel dem Personalausweis übereinstimmen.

    Hierfür wird transidenten und intergeschlechtlichen Personen durch die Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e. V. (dgti) ein sogenannter Ergänzungs-ausweis ausgestellt, der bei einer Identitätskontrolle vorgelegt werden kann. Der Ergänzungsausweis der dgti e. V. kann von transidenten und intergeschlechtlichen Personen zusätzlich zu amtlichen Ausweisdokumenten vorgelegt werden, um die Anforderungen des Identitätsabgleichs zu erfüllen.

    Transidente und intergeschlechtliche Personen können Test-, Impf-oder Genesenennachweise mit Personalien vorlegen, die nicht mit den Angaben in ihren amtlichen Ausweisdokumenten, zum Beispiel dem Personalausweis übereinstimmen.

    Hierfür wird transidenten und intergeschlechtlichen Personen durch die Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e. V. (dgti) ein sogenannter Ergänzungs-ausweis ausgestellt, der bei einer Identitätskontrolle vorgelegt werden kann. Der Ergänzungsausweis der dgti e. V. kann von transidenten und intergeschlechtlichen Personen zusätzlich zu amtlichen Ausweisdokumenten vorgelegt werden, um die Anforderungen des Identitätsabgleichs zu erfüllen.



Symbolfoto für ein Digitales Impfzertifikat
Foto: Colourbox.de
Symbolfoto für ein Digitales Impfzertifikat
Foto: Colourbox.de

Ersatzbescheinigungen Nachweis COVID-19-Impfungen

Die Landesärztekammer Brandenburg stellt bei Verlust des Nachweises für Impfungen, die in Brandenburger Impfzentren sowie durch mobile Teams der Impfzentren erfolgt sind, auf schriftlichen Antrag eine Ersatz-Impfbescheinigung aus.

Die Landesärztekammer Brandenburg stellt bei Verlust des Nachweises für Impfungen, die in Brandenburger Impfzentren sowie durch mobile Teams der Impfzentren erfolgt sind, auf schriftlichen Antrag eine Ersatz-Impfbescheinigung aus.